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Analysen im Einkauf

Einkäufer müssen bei der Lieferanten-, Produkt- und Preisbewertung analytisch vorgehen. Im folgenden Beitrag nennen wir die wichtigsten Analysen, auf die es ankommt. Durch das Vorhalten aller Daten in Datenbanken unterstützt inorder jegliche Analyse-Anforderungen. Zudem stellen wir diverse Dashboards zur Verfügung, die bei der Visualisierung von Daten helfen und kritische Aspekte sichtbar machen. Individualisierungswünsche setzen wir gerne für Sie um.

Analyse der Lieferanten

Zum Lieferantenmanagement gehört eine Bewertung des Lieferanten als Unternehmen. Das gilt für bestehende und potenzielle Lieferanten. Wie stark sind sie in der Zusammenarbeit? Wie ist ihre Produktpalette beschaffen? Sind sie preislich günstig und vor allem flexibel? Wie verhält es sich mit der Einhaltung von Lieferterminen? Welche Möglichkeiten zur Anbindung gibt es? (Zugegeben: Das mit den Anbindungen interessiert eher uns als Software Hersteller.) Gibt es unter den wichtigen Lieferanten Firmen, mit denen Schwierigkeiten bestehen oder zu erwarten sind? Dann müsste das Lieferantenmanagement schnell nach potenziellen Alternativen suchen.

Einkaufspreise

Ein Lieferant bewegt sich in einer Kostenwelt, die von seinen internen Bedingungen abhängt. Diese Kostenwelt zu verstehen ist ein Erfolgsschlüssel für eine überdurchschnittliche Einkaufs-Performance, denn daraus resultieren die Preise, die der Lieferant seinen Abnehmern in Rechnung stellen muss. Es lassen sich mit einem guten Verständnis dieser Kostenwelt zum Beispiel Preiserhöhungen prognostizieren. 

Auf selbe Weise sind Optionen für Preissenkungen besser erkennbar. Zur Kostenseite des Lieferanten gehören dessen Vormaterial, sein Personal und Fertigungskosten. Wichtig ist eine Einschätzung, inwieweit er selbst möglicherweise seine Kosten senken kann und diese Senkung durch niedrigere Preise weitergibt.

Verhandlungsbedingungen

Jeder Lieferant (Verkäufer) weiß, dass er verhandeln muss, doch nicht jeder ist gut darin Verhandlungen zu führen. Wenn dem so ist, wäre zu analysieren, inwieweit mit dem Verkäufer des Lieferanten überhaupt – aus rein psychologischer und verkaufstaktischer Perspektive – noch brauchbare Ergebnisse zu erzielen sind. In manchen Branchen mit schnellen Produktzyklen und oft wechselnden Bedingungen wird oft verhandelt. Dabei kommt es auf die Flexibilität beider Seiten an. Verhandlungs- und Einsparungspotenziale können durch klar strukturierte Daten visuell sichtbar gemacht werden.

Analyse von Global Sourcing Optionen

Jedes Unternehmen kann prinzipiell seine Zulieferungen global einkaufen. Das birgt natürlich auch Risiken und setzt außerdem juristische und kaufmännische Expertise in der Außenwirtschaft voraus. Es ist zu analysieren, inwieweit ausländische Lieferanten wirklich günstiger und inwieweit sie vertrauenswürdig sind. Final ist der Preisvorteil gegen den Aufwand und das Risiko abzuwägen.

Preisanalyse von Rohstoffen

Die Lieferanten produzieren oft Halbzeuge aus Rohstoffen und rechtfertigen eigene Preiserhöhungen mit gestiegenen Rohstoffpreisen. Das kann stimmen oder nicht. Kluge Einkäufer beobachten ihrerseits die Entwicklungen auf dem Rohstoffmarkt und schätzen damit ein, inwieweit der Lieferant wirklich die Preisschraube anziehen muss. Auch Personalkosten des Lieferanten – ebenfalls ein gern vorgebrachtes Argument – sollten beobachtet werden. Vielleicht ist der Lieferant wegen einer suboptimalen Personalpolitik zu teuer. Diese Fülle an Daten kann mit Hilfe von transparenten Dashboards sichtbar gemacht werden.

Analyse von Verträgen und immanenten Risiken

Verträge sollten Käufer und Verkäufer Sicherheit bieten. Es lohnt sich, sie unter diesem Blickwinkel zu analysieren. Dazu gehört eine umfassende Informationsversorgung. Wie sind andere Lieferantenverträge beschaffen? Wie lange bindet sich beispielsweise ein Konkurrent an seine Lieferanten? Welche Lieferanten gibt es auf diesem Sektor? Nur so lassen sich Chancen und Risiken richtig bewerten und im Vertrag adäquat abbilden. inorder unterstützt sie bei der Dokumentenanalyse.

Wann haben Sie Ihre Verträge das letzte mal auf Boni untersucht? Aktuell (Oktober 2019) sind wir vergleichsweise weit in der Forschung mit Deeplearning in der Vertragsdatenanalyse, um zum Beispiel Kickback-Zahlungen automatisch aus dem System zu melden. Wenn das für Sie von Interesse ist, dann melden Sie sich gerne bei uns.

Supplier Relationship Management

Das Supplier Relationship Management (SRM) ist das Management der Beziehungen zu den Lieferanten. Es schließt die Bewertung der Lieferanten ein und führt zur Auswahl zuverlässiger und preisgünstiger Anbieter, die dem einkaufenden Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil durch bessere Lieferkonditionen verschaffen. Durch die direkte Anbindung der Lieferanten in inorder ist die Bindung an Lieferanten und die Kontrolle wechselnder Metriken gewährleistet. Der hinterlegte Katalog entbindet den Einkäufer von der Aufgabe, bei jede Bedarfsanforderung erneut Lieferantenanalysen und -bewertungen durchzuführen. Preisänderungen müssen dabei vom Einkäufer aktiv freigegeben werden.

Die Einkäufer erhalten durch inorder Unterstützung im Beschaffungsprozess durch:

  • Pflege der Beziehungen durch konsistente Kommunikation
  • Auswertung von Reklamationen (in beide Richtungen, auch die des Lieferanten gegenüber dem Unternehmen etwa bei verspäteten Zahlungen)
  • stetige Verbesserung der Absprachen
  • Verzahnung der ERP-Systeme von Unternehmen und Lieferant, um Bestellungen automatisch auslösen und auktionieren zu können
  • Analyse von Schwachpunkten
  • permanente Recherche am Markt in Bezug auf potenzielle Lieferanten

inorder verwaltet sämtliche Einkaufsdaten und Bezugsquellen. Dazu gehören unter anderem Angaben zu lieferbaren Produkten, möglichen Risiken, Konditionen und Qualität. Das ERP-System des Lieferanten kann mit inorder verbunden werden. Der Mehrwert entsteht durch die Bündelung aller Daten, die den Anwendungen der Systemlandschaft zur Verfügung stehen. 

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